Masterplan Burgenland zu Fuß
Jahr: 2026
Bundesland: Burgenland
Ziele/Ideen
Das Burgenland ist eines der wenigen Bundesländer Österreichs, welches einen Masterplan für den Fußverkehr entwickelt hat. Auch wenn der größte Teil der Kompetenzen im Bereich des Fußverkehrs bei den Gemeinden liegt, hat es sich das Land Burgenland zur Aufgabe gemacht, einen einheitlichen Rahmen vorzugeben und Kommunen bei der Umsetzung zu unterstützen. Der Masterplan wurde im Rahmen des Interreg Europe Projektes „STEP UP“ entwickelt. In diesem arbeiten acht europäische Städte und Regionen an der Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Fußverkehr. Der internationale Austausch ermöglichte einen umfassenden Wissenstransfer und sorgte für eine hohe Qualität des Entwicklungsprozesses aber auch der Inhalte des Masterplans.
Kurzbeschreibung
Der Masterplan Burgenland zu Fuß stellt einen umfassenden Handlungsrahmen dar, um das Gehen im Alltag als gleichwertige und attraktive Mobilitätsform im Burgenland zu stärken. Das Ziel ist, Gehen für alle so einfach, sicher und komfortabel wie möglich zu gestalten. Dabei geht es nicht nur um Mobilität im engeren Sinne, sondern auch um Lebensqualität, Gesundheit, Klimaschutz und soziale Teilhabe. Der Masterplan legt hierfür klare Ziele, dazugehörige Umsetzungsmaßnahmen und Evaluierungskriterien fest. Inhaltliche Schwerpunkte finden sich in Bereichen, wie Verkehrssicherheit und Verkehrsberuhigung insbesondere im Umfeld von Schulen, Kampagnen zur Bewusstseinsbildung, Zugänglichkeit zum Öffentlichen Verkehr, der frühzeitigen Berücksichtigung von Fußverkehr in der Raumplanung sowie der Entwicklung einer fußverkehrsorientierten Planungskultur und optimierten Abläufen in Land und Gemeinden. Der Masterplan Burgenland zu Fuß wurde im März 2026 von der Landesregierung Burgenland beschlossen.
Resultate
Eine Evaluierung des Masterplans entsprechend dem entwickelten Set an Kriterien ist nach fünf Jahren vorgesehen. Zum jetzigen sehr frühen Zeitpunkt seiner Umsetzung können zu Wirkungen keine detaillierteren Aussagen getroffen werden. Wie dem Umsetzungsstatus zu entnehmen ist, haben bereits eine Reihe von Maßnahmen in die Umsetzung gestartet. An den Rückmeldungen von Stakeholdern und Gemeinden ist zu bemerken, dass das Thema Zu-Fuß-Gehen auf Interesse stößt und die Initiative begrüßt wird.
Partner
Mobilitätszentrale Burgenland: Projektkoordination