LAMORE – LAstenradplattform für warenMObilität in der REgion
Jahr: 2026
Bundesland: Niederösterreich
Ziele/Ideen
LAMORE zeigt auf, – welche Möglichkeiten es gibt den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren, um die Luftqualität zu verbessern. Die damit verbundenen positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen in der Region und das Klima wurden ebenfalls herausgearbeitet. – welche umweltfreundlichen Alternativen sich für den Regional-Güterverkehr anbieten und inwieweit sich Güterfahrten auf emissionsarme Transportmittel verlagern lassen. – wo Potenziale schlummern, die Mobilitätswende hin zu mehr nachhaltigem Verkehr voranzutreiben und den Güterverkehr in ländlichen Regionen dahingehend weiterzuentwickeln. – wie durch Anpassungen im Konsumverhalten mehr Ressourceneffizienz erreicht werden kann. – mit welchen Maßnahmen eine Mobilitätswende hin zu effizientem und nachhaltigem Verkehr bis 2030 bewerkstelligt werden kann.
Kurzbeschreibung
Der Anteil an Lastenfahrrädern im Güterverkehr ist in den letzten Jahren gestiegen, denn sie sind kostengünstiger und umweltschonender als die mit fossilen Brennstoffen betriebenen Fahrzeuge. Bislang kommen Lastenfahrräder für den Gütertransport vorwiegend in größeren Städten zum Einsatz. In den ländlichen Regionen spielen sie bislang eine untergeordnete Rolle. In dem Sondierungsprojekt LAMORE wurde untersucht, ob sich eine Cargo Bike Dispatch Plattform als zentrale Schnittstelle zur Koordination, Organisation und Optimierung von Lastenfahrradtransporten in ländlichen Gebieten nutzbringend einsetzen ließe und in welchem Ausmaß damit eine Reduktion des fossilen Güterverkehrs erreichbar wäre. Es wurde erforscht, ob mit einer KI-gestützten LAMORE Plattform der Gütertransport mit Lastenfahrrädern in den Regionen fair und effizient abgewickelt werden könnte und welche Stellschrauben gedreht werden müssten, um die ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit sicherzustellen.
Resultate
Neben der Entwicklung der maßgeschneiderten App und des LAMORE-Konzepts wurden im Projekt zahlreiche Interviews im In- und Ausland geführt. Diese wurden durch eine intensive Literaturrecherche ergänzt, um folgende Schlüsse zu ziehen: – Lastenräder stellen eine besonders vielversprechende Lösung für den Transport kleiner und mittlerer Güter dar. Etablierte Zustelldienste integrieren zunehmend Lastenräder in ihre Flotten, da sie flexibel, emissionsfrei und wirtschaftlich effizient sind, besonders auf der „letzten Meile“. – Zustellprozesse in Fußgängerzonen und verkehrsberuhigten Gebieten sollten so gestaltet werden, dass sich Lebensqualität und Aufenthaltsqualität verbessern (Verkehrsreduktion). – Ein ausgearbeitetes Angebot sollte in ein inter-/multi-modales und kooperatives System eingebettet werden. – Durch die aktive Einbindung der Stadtverwaltung und lokaler Unternehmen entsteht eine transparente, gemeinschaftlich gesteuerte Lösung.
Partner
Goodville Mobility: Partnerunternehmen
bitsfabrik: Partnerunternehmen
Der Fahrradkurier.: LOI Geber