Safer Place – Sicher unterwegs, dank dir!
Jahr: 2026
Bundesland: Niederösterreich
Ziele/Ideen
Die Recherche im Rahmen des Projekts machte deutlich, dass es zum Thema sexuelle Belästigung / sexualisierte Gewalt im öffentlichen Verkehr keine validen Daten gab. Das Besondere am Projekt safer place ist das Aufbrechen eines Tabus, die Sensibilisierung zum Thema sexualisierte Gewalt, die Auswirkungen dieser auf die Arbeits- und Lernfähigkeit sowie den Betroffenen die Möglichkeit zu geben, anonym über ihre Erlebnisse zu „sprechen“. Das Projektvorhaben verwebt Anonymität mit Öffentlichkeit, jeweils dort, wo es hilfreich ist. Anonymität wird den Teilnehmer:innen bei der Datenerhebung zugesichert. Manche Betroffene erhalten vielleicht erstmalig die Möglichkeit, mit „ihrer Geschichte gehört und ernstgenommen zu werden“ – nicht als Einzelfall bezeichnet bzw. mit Schuldzuweisungen für das Erlebte verantwortlich gemacht zu werden. Durch die Datenerhebung wird eine Datenlücke geschlossen.
Kurzbeschreibung
Ein sicherer Arbeits- und Schulweg ist eine grundlegende Voraussetzung für Arbeits- und Leistungsfähigkeit aller Arbeitnehmer:innen und Auszubildenden. Doch wie sicher ist der öffentliche Verkehr für all seine Nutzer:innen? Sind sexualisierte Übergriffe in Bus, Bahn und an Haltestellen medial aufbereitete Einzelfälle oder Ausdruck ungleicher struktureller Machtverhältnisse. Projektziel von Safer place war es, Daten zu diesem Thema mittels online Fragebogen eingebettet in eine partizipative Sensibilisierungskampagne unter Einbindung von Gemeinden entlang der Südbahnstrecke und Nebenstrecken zu sammeln und auszuwerten.
Resultate
Erfolge: – über 1.000 ausgefüllte Fragebögen Sensibilisierungsarbeit – Stärkung der Zivilcourage sowie Empowerment von Betroffenen – 16 Informationsveranstaltungen zum Thema „sexualisierte Gewalt gegen Frauen“ – 19 Projektvorstellungen (über 30min) sowie unzählige Gespräche, bei denen das Projekt vorgestellt wurde – Über 1.500 informierten Stakeholder / 50 involvierten Stakeholder wie Gemeinden, NGOs – 6 Medienberichte: Familienzeit 03/24; Gemeindezeitung Brunn am Gebirge, Feministin, Gemeinde Grafenbach, AK NÖ, heute – 28 Social Media Beiträge – 50 Teilnehmer:innen bei der Abschlusskonferenz
Partner
AK NÖ: Finanzierung