CE4CE – Kreislaufwirtschaft im öffentlichen Verkehr

Einreichende Institution: trolley:motion, Verein zur Förderung von eBus-Systemen
Jahr: 2026
Bundesland: Salzburg
Projektbild 26251

Ziele/Ideen

CE4CE verbindet Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung im öffentlichen Verkehr erstmals in mehreren realen Pilotbetrieben. Das Projekt kombiniert digitale Zustandsüberwachung, digitale Infrastrukturmodelle und Energiesimulationen, um Infrastruktur, Fahrzeuge und Energieflüsse besser zu analysieren und Instandhaltungsmaßnahmen gezielt zu planen. Besonders ist dabei der systemische Ansatz: Fahrzeuge, Infrastruktur, Energieversorgung und Organisation und Planung werden gemeinsam betrachtet. Der entwickelte „Circularity Compass“ unterstützt Verkehrsunternehmen dabei, Kreislaufwirtschaft entlang des gesamten Lebenszyklus von Fahrzeugen und Infrastruktur zu bewerten und konkrete Maßnahmen abzuleiten. Ergänzend untersucht das Projekt auch neue Ansätze zur Wiederverwendung von Batterien, zur Energieoptimierung sowie zur Nutzung digitaler Werkzeuge wie BIM, KI und digitale Infrastrukturmodelle zur besseren Planung und Wartung von Infrastruktur.

Kurzbeschreibung

CE4CE (Circular Economy for Central Europe) entwickelt Strategien für einen ressourcenschonenden öffentlichen Verkehr. Das Projekt verbindet Kreislaufwirtschaft, Energieoptimierung und digitale Werkzeuge, um Infrastruktur und Fahrzeuge länger nutzbar zu machen, Energie effizienter einzusetzen und Materialverbrauch zu reduzieren. Gemeinsam mit Verkehrsunternehmen und Städten wurden dafür Pilotprojekte, Bewertungsinstrumente und praxisorientierte Maßnahmen für Fahrzeuge, Infrastruktur und Energie entwickelt.

Resultate

Die Pilotprojekte liefern bereits konkrete Ergebnisse: • In Leipzig wurden acht kritische Gleisbereiche identifiziert, darunter drei bislang unerkannte Schienenbrüche. • In Gdynia wurden mehr als 110 Energieszenarien analysiert, um ressourcenschonende Elektrifizierungsstrategien zu bewerten. • In Bergamo konnten Schwachstellen im Fahrleitungssystem erkannt und Energieflüsse optimiert werden. • In Maribor und Szeged wurden Lösungen zur Wiederverwendung von Batterien entwickelt. Die Ergebnisse zeigen, dass bestehende Infrastruktur länger genutzt, Materialverbrauch reduziert und Wartungsmaßnahmen gezielter geplant werden können. Dadurch sinken Ressourcenverbrauch, Energieverluste und langfristige Instandhaltungskosten. Frühzeitige Fehlererkennung reduziert Ausfälle und verbessert die Zuverlässigkeit des öffentlichen Verkehrs. Davon profitieren besonders Menschen, die auf einen funktionierenden öffentlichen Verkehr angewiesen sind.

Einreicher

trolley:motion, Verein zur Förderung von eBus-Systemen

Partner

Kruch Railway Gmbh: Partner

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