Radpilgern nach Mariazell
Jahr: 2026
Bundesland: Steiermark
Ziele/Ideen
„Radpilgern nach Mariazell“ schafft erstmals eine durchgängige, klimafreundliche Mobilitätskette für Freizeit- und Pilgerverkehr im alpinen Raum und zeigt, wie Bahn, Fahrrad, Digitalisierung und regionale Services zu einem alltagstauglichen Alternativangebot zum Auto verbunden werden können. Gleichzeitig ist an einen Rücktransport der Radpilger inkl. Fahrräder gedacht. Vier Radpilgerwege sind direkt an zentrale Bahnhöfe wie Bruck an der Mur, Kapfenberg Mürzzuschlag angebunden und ermöglichen eine nahezu autofreie An- und Abreise, eine nachhaltige Alternative zum motorisierten Individualverkehr und die Umgehung stark befahrener Straßen, die touristische, ökologische und gesundheitliche Aspekte vereint. Das Angebot ermöglicht auch älteren und weniger sportlichen Zielgruppen durch E-Bikes und flexible Etappen eine selbst bestimmte, klimafreundliche Freizeitmobilität. Die Kombination aus Spiritualität, Entschleunigung und Verkehrswende unterscheidet das Projekt von klassischen Radtouren.
Kurzbeschreibung
Mit „Radpilgern nach Mariazell“ schafft die Erlebnisregion Hochsteiermark ein zukunftsweisendes und klimafreundliches Mobilitätsangebot, das Bahn, Fahrrad und spirituelles Reisen verbindet. Vier Routen mit 250 km führen aus unterschiedlichen Richtungen nach Mariazell und nutzen bestehende Rad- und MTB-Strecken. Die Route aus Bruck an der Mur verläuft über Thörl, Turnau und Niederalpl, aus der Oststeiermark fährt man über die Fischbacher Alpen und den Pretalsattel. Vom Semmering gelangt man über Mürzzuschlag, Neuberg und Mürzsteg ans Ziel, die Nordroute führt über den Traisentalradweg und den Hubertussee. Ausgangspunkte an Bahnhöfen ermöglichen eine nachhaltige Anreise und reduzieren den motorisierten Individualverkehr. Ergänzt wird das Angebot durch digitale Tourenführung, Zusatzbeschilderungen und E-Bike-Verleihstationen. Die Rückreise kann per Rad über eine andere Route erfolgen, mit der Mariazellerbahn nach Niederösterreich bzw. mit regionalen Transportunternehmen zum Ausgangspunkt.
Resultate
„Radpilgern nach Mariazell“ wurde am 18. Mai in einer Pressekonferenz im Südbahnmuseum / Bahnhof Mürzzuschlag der Öffentlichkeit vorgestellt, daher liegen noch keine statistischen Daten vor. Erste qualitative Rückmeldungen zeigen jedoch bereits eine sehr positive Resonanz: Nach Berichten in Off- und Onlinemedien sowie im TV gingen zahlreiche Anfragen in den Tourismus-Büros der Hochsteiermark ein. Das große Interesse aus Bevölkerung und Medien deutet auf eine hohe Akzeptanz und Nachfrage für das neue Angebot hin. Die ersten Radpilger haben am Pfingstwochenende bereits Mariazell erreicht inklusive Radverleih und Rücktransport. Auch wenn noch keine Zahlen zu Nutzerfrequenzen oder CO₂-Einsparungen vorliegen, ist bereits absehbar, dass das Projekt einen wichtigen Impuls für klimafreundliche Mobilität und sanften Tourismus setzt. Die starke öffentliche Aufmerksamkeit unterstreicht das Potenzial des Radpilgerns als neue, nachhaltige Form des Reisens in der Hochsteiermark.
Partner
WEGES OG Knittelfeld: Projektkonzeption und – koordination