EMOJI – Eigenständige Mobilität von jungen Menschen in ländlichen Regionen

Einreichende Institution: komobile GmbH
Jahr: 2026
Bundesland: Oberösterreich
Projektbild 26316

Ziele/Ideen

Das Besondere an EMOJI ist die konsequente Verbindung von Jugendbeteiligung, nachhaltiger Mobilität und kommunaler Umsetzbarkeit. Jugendliche werden nicht nur als Zielgruppe betrachtet, sondern aktiv in die Bewertung und (Weiter-)Entwicklung von Mobilitätslösungen eingebunden. Dadurch stehen ihre tatsächlichen Bedürfnisse, Hürden und Akzeptanzkriterien im Mittelpunkt. Innovativ ist auch, dass bestehende Angebote, Good-Practice-Beispiele und „schubladisierte“ Maßnahmenideen systematisch auf Jugendgerechtigkeit, Alltagstauglichkeit, ökologische Wirkung und Umsetzbarkeit geprüft werden. Gleichzeitig werden Gemeinden und lokale Stakeholder:innen einbezogen, damit die entwickelten Lösungen realistisch umsetzbar sind. Das Ergebnis ist kein Einzelangebot, sondern ein übertragbares Rahmenkonzept mit Methoden, Bewertungskriterien und Handlungsempfehlungen für jugendgerechte Mobilität in ländlichen Regionen.

Kurzbeschreibung

EMOJI untersucht, wie eine jugendgerechte, nachhaltige Mobilitätsversorgung in ländlich geprägten Regionen entwickelt und langfristig umgesetzt werden kann. Im Fokus stehen junge Menschen, die Mobilität häufig als stark auto-orientiert erleben und für die Alternativen zum privaten Pkw oft wenig bekannt, unattraktiv oder nicht ausreichend verfügbar sind. Ziel der Forschungsarbeit ist es, gemeinsam mit Jugendlichen, Gemeinden und regionalen Stakeholder:innen bestehende Mobilitätsangebote, Good-Practice-Beispiele und neue Maßnahmenideen zu bewerten und weiterzuentwickeln. Daraus entsteht ein praxisnahes Rahmenkonzept mit Bewertungskriterien, partizipativen Methoden und Handlungsempfehlungen, das Gemeinden dabei unterstützt, attraktive, bedarfsgerechte und ökologisch verträgliche Mobilitätsangebote mit und für Jugendliche umzusetzen.

Resultate

Bisher wurden in EMOJI bereits wichtige Grundlagen für die weitere Umsetzung geschaffen. Kinder und Jugendliche wurden im Rahmen von Schulworkshops zu ihren Mobilitätsbedürfnissen, Herausforderungen und Sichtweisen befragt. Zudem wurde eine Maßnahmensammlung mit jugendgerechten Mobilitätslösungen erstellt, die als Basis für die weitere Bewertung und Entwicklung dient. Mit den beteiligten Gemeinden fanden je ein Kick-Off und weitere Besprechungen statt; dabei wurden insbesondere Gemeindevertretungen, Schuldirektionen und kommunale Jugendvertretungen eingebunden. Damit zeigt sich der bisherige Erfolg vor allem in der aktiven Beteiligung zentraler Zielgruppen und Entscheidungsträger:innen. Auch die Zukunftswerkstätten mit den Gemeinden wurden bereits abgestimmt und vorbereitet. Es ist zu erwarten, dass die Zukunftswerkstätten zur Maßnahmenumsetzung und zu einer möglichen Verhaltensänderung – vor allem am Schulweg – beitragen.

Einreicher

komobile GmbH

Partner

FACTUM – apptec ventures GmbH: Projektleitung
Universität für Bodenkultur: Projektpartner
Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark: Projektpartner

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