Country to City Bridge: Schließen der Lücke zwischen städtischen und ländlichen Regionen
Jahr: 2026
Das Forschungsprojekt Country to City Bridge am Karlsruher Institut für Technologie untersucht ein nutzerzentriertes ÖPNV-Angebot für das Pendeln zwischen ländlichen Regionen und Städten. Ziel ist es, attraktive Alternativen zum eigenen Pkw zu schaffen, indem autonome, platooningfähige Ruftaxis in Pkw-Größe mit intelligenten Umsteigehubs kombiniert werden. Die Fahrgäste sollen nach maximal einem Umstieg ihre Zieladresse erreichen oder zu anderen Verkehrsmitteln wechseln. Da das System voll autonom agiert, müssen die Fahrzeuge Aufgaben wie Notfallhilfe, Unterstützung beim Ein- und Ausstieg sowie Überwachung des Innenraums übernehmen.
Das Besondere liegt in der Verknüpfung von On-Demand-Shuttle-Verkehren mit den Möglichkeiten des autonomen Fahrens. Das System ergänzt bestehende Linien und soll Parkraumprobleme in Städten sowie Erreichbarkeitsdefizite im ländlichen Raum bekämpfen. Durch den Betrieb mit vollelektrischen Fahrzeugen und Ridepooling-Techniken zur Fahrtenbündelung werden lokal keine CO₂-Emissionen verursacht. Der On-Demand-Betrieb vermeidet zudem Leerfahrten und den Einsatz überdimensionierter Fahrzeuge, was die ökologische Verträglichkeit erhöht. Ein zentraler Schwerpunkt ist die barrierefreie Ausstattung, um mobilitätseingeschränkten Personen einen selbstständigen Einstieg und eine einfache Bedienung zu ermöglichen.
Mit Stand April 2026 ist das Projekt fast abgeschlossen. Zwei Drittel der Laufzeit sind vergangen, der Umbau der Prototypenfahrzeuge ist beendet und die Evaluationsphase mit Befragungen hat begonnen. Geplant ist der Bau eines beispielhaften Umsteigepunkts zur Untersuchung des Transfers zum bestehenden ÖPNV. Das Projekt ist in das Deutsche Zentrum Mobilität der Zukunft eingebettet, was eine Skalierung auf weitere Regionen wie Hamburg und München begünstigt. Die entwickelten modularen Lösungen zielen darauf ab, je nach Anwendungsumgebung zusammengesetzt werden zu können.
Diese Zusammenfassung ist teilweise KI-modifiziert.
Partner
Karlsruher Institut für Technologie (Universitätsaufgabe): Konsortialführer
Karlsruher Institut für Technologie (Großforschungsaufgabe): Konsortialpartner
Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V.: Konsortialpartner
FZI Forschungszentrum Informatik: Konsortialpartner
Hochschule Karlsruhe: Konsortialpartner
Albtalverkehrsgesellschaft mbH: assoziierter Partner
Schaeffler AG: assoziierter Partner
Stadt Karlsruhe: assoziierter Partner