X4ITS – Central European Cross-Border Cooperation for ITS

Einreichende Institution: AustriaTech – Gesellschaft des Bundes für technologiepolitische Maßnahmen GmbH
Jahr: 2026
Bundesland: Wien
Projektbild 26364

X4ITS ist ein internationales Kooperationsprojekt zur Standardisierung von Intelligenten Verkehrssystemen, koordiniert von der AustriaTech – Gesellschaft des Bundes für technologiepolitische Maßnahmen GmbH. Das Vorhaben adressiert die mangelnde grenzüberschreitende Interoperabilität von Verkehrsdiensten im transeuropäischen Verkehrsnetz sowie ineffiziente Steuerungen durch unterschiedliche nationale Standards. Mit 28 Partnerinnen und Partnern aus sechs mittel- und osteuropäischen Ländern werden entlang von fünf Korridoren harmonisierte Datenplattformen und Echtzeit-Informationsdienste aufgebaut. Ein Schwerpunkt liegt auf der digitalen Bevorrangung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Einsatzfahrzeugen durch kooperative ITS-Anwendungen, um Verkehrsflüsse zu optimieren und die Sicherheit zu erhöhen.

Das Innovative besteht in der Integration bisher getrennt betrachteter Systeme, indem Autobahnkorridore, niederrangige Straßennetze und urbane Räume in eine gemeinsame digitale Infrastruktur eingebunden werden. Durch offene Standards wie DATEX II und C-Roads Spezifikationen sowie nationale Zugangspunkte für Mobilitätsdaten wird ein einheitlicher, grenzüberschreitender Datenaustausch ermöglicht. Diese Vernetzung trägt zur ökologisch verträglichen Mobilität bei, indem dynamisches Verkehrsmanagement und grüne Wellen Stop-and-Go-Verkehr vermeiden, was den Energieverbrauch sowie die CO₂-Emissionen und Lärmbelastung senkt.

Mit Stand Juni 2026 befindet sich das Projekt in der Umsetzungsphase, die bis Februar 2027 läuft. Erste Komponenten wie 32 Roadside Units, 13 On Board Units und 28 Verkehrskameras sind installiert, und 505 Kilometer des TEN-V-Netzes wurden mit Datenerfassungssystemen ausgestattet. Urbane Pilotanwendungen zur Bus- und Straßenbahnbevorrangung sind in Wien, Klagenfurt und Linz realisiert. Die Reichweite umfasst sechs Länder. Geplante Schritte bis zum Projektende umfassen die weitere Ausrollung der Infrastruktur, zusätzliche C-ITS-Anwendungen und die Verbesserung der Datenqualität, um die Skalierbarkeit auf andere europäische Regionen zu sichern.

Diese Zusammenfassung ist teilweise KI-modifiziert.

Einreicher

AustriaTech – Gesellschaft des Bundes für technologiepolitische Maßnahmen GmbH

Partner

AustriaTech: Koordinatorin des Projekts
Österreich: 13 Partner im Projekt
Tschechien: 3 Partner im Projekt
Kroatien: 5 Partner im Projekt
Ungarn: 3 Partner im Projekt

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