EMIL Gaming – Elektromobilität in der größten Marktgemeinde Niederösterreichs
Jahr: 2026
Bundesland: Niederösterreich
Das Projekt EMIL Gaming wird vom Verein EMIL Gaming in der niederösterreichischen Marktgemeinde Gaming umgesetzt. Da viele Ortsteile der großflächigen Gemeinde nicht an den öffentlichen Verkehr angeschlossen sind, fehlt vielen Bewohnerinnen und Bewohnern eine unabhängige Mobilität. Der Verein ergänzt das bestehende Verkehrsangebot durch einen ehrenamtlichen Fahrdienst. Mit einem eigens angeschafften Elektrofahrzeug werden Vereinsmitglieder von zu Hause abgeholt und zu Versorgungs- und Dienstleistungseinrichtungen innerhalb der Gemeinde sowie zu Gesundheitseinrichtungen in umliegenden Orten gebracht.
Das Besondere an dem Vorhaben ist die starke Verankerung in der lokalen Gemeinschaft und der Fokus auf soziale Inklusion. Innerhalb kurzer Zeit erklärten sich 40 Personen bereit, regelmäßige Fahrtendienste zu übernehmen. Das Projekt fördert den Zusammenhalt, indem es Personen aller Generationen verbindet, von Kindern nach der Schule bis zu älteren Menschen beim Einkaufen. Durch die Nutzung eines Elektroautos leistet der Verein einen Beitrag zur ökologisch verträglichen Mobilität. Das gewählte Fahrzeug ist zudem so konzipiert, dass es Rollstühle transportieren kann und das Ein- und Aussteigen für mobilitätseingeschränkte Personen erleichtert.
Mit Stand März 2026 ist das Projekt seit Jänner 2025 aktiv und läuft ohne festgelegtes Ende. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 1.718 Fahrten mit einer Strecke von rund 30.000 Kilometern durchgeführt, wobei 971 ehrenamtliche Fahrerdienste geleistet wurden. Die Reichweite beschränkt sich auf die Einwohnerinnen und Einwohner der Marktgemeinde Gaming. Aufgrund der hohen Nachfrage und der langen Strecken plant der Vorstand die Anschaffung eines zweiten Elektroautos, um die Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten.
Diese Zusammenfassung ist teilweise KI-modifiziert.