Blinde und Sehbehinderte Menschen fahren mit öffentlichen Verkehrsmittel zu Wanderungen
Jahr: 2026
Bundesland: Wien
Das Projekt „Blinde und Sehbehinderte Menschen fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu Wanderungen“ wird von der Fachgruppe für blinde und sehbehinderte Menschen im Alpenverein Gebirgsverein durchgeführt. Blinde und sehbehinderte Menschen stehen vor der Herausforderung, dass sie ohne Unterstützung nicht allein wandern können. Das Vorhaben ermöglicht es diesen Personen, die Natur barrierefrei zu erleben. Die Anreise zu den Wanderungen erfolgt ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln, was die Mobilität ohne eigenes Auto sicherstellt.
Das Besondere an dem Vorhaben ist die Kombination aus barrierefreiem Zugang zur Natur und einer konsequent ökologischen Anreisestrategie. Durch die Nutzung des öffentlichen Verkehrs wird die Mobilität sozial inklusiv gestaltet, ohne dass zusätzliche motorisierte Individualverkehre entstehen. Die Maßnahme trägt zu einer ökologisch verträglichen Mobilität bei, indem sie die Abhängigkeit vom privaten Pkw für Freizeitaktivitäten in der Natur reduziert und gleichzeitig die Teilhabe von Menschen mit Sehbeeinträchtigung fördert.
Mit Stand April 2026 finden die Wanderungen einmal im Monat statt, an denen in der Regel zwanzig Teilnehmende teilnehmen. Das Projekt wurde im Juni 2023 gestartet und läuft seitdem ohne Unterbrechung. Es ist kein festes Ende vorgesehen, da die Gruppe langfristig bestehen soll. Die Reichweite beschränkt sich mit Stand April 2026 auf den Alpenverein Gebirgsverein, wobei das Konzept bereits im Alpenverein in Österreich, Deutschland und Südtirol bekannt wurde. Ziel ist es, andere Gruppen zur Nachahmung anzuregen. Die Finanzierung erfolgt über die Selbstkosten der Teilnehmenden für Fahrt, Eintritt und Verpflegung, während die Begleitung durch ehrenamtliche Mitglieder des Vereins gewährleistet wird.
Diese Zusammenfassung ist teilweise KI-modifiziert.
Partner
Alpenverein Gebirgsverein: Vereinsmanager