Zu-Fuß-Challenge: Pedibus statt Elterntaxi

Einreichende Institution: Klima- und Energiemodellregion ökoEnergieland
Jahr: 2026
Bundesland: Burgenland
Projektbild 26063

Die Zu-Fuß-Challenge Pedibus statt Elterntaxi ist ein Projekt der Klima- und Energiemodellregion ökoEnergieland in Kooperation mit der Gemeinde Heiligenkreuz im Lafnitztal. Der dortige Pedibus besteht seit 2013, dennoch sank die Zahl der teilnehmenden Kinder, da kurze Schulwege zunehmend mit dem Auto zurückgelegt werden. Um diesem Trend entgegenzuwirken, wurde eine spielerische Aktivierungsmaßnahme entwickelt. Kinder erhalten einen Mobilitäts-Stempelpass im Scheckkartenformat, für den sie pro zu Fuß zurückgelegtem Schulweg einen Stempel sammeln. Ein voller Pass wird am Ende der Aktion belohnt. Ergänzend sorgen Warnwesten und Reflektoren für mehr Sicherheit und Sichtbarkeit.

Das Innovative liegt in der Reaktivierung eines bestehenden, ehrenamtlich getragenen Systems durch einen niederschwelligen Ansatz, ohne neue Strukturen aufzubauen. Der regional gebrandete Stempelpass schafft Wiedererkennungswert und Identifikation. Das Projekt zeigt, wie mit minimalen Mitteln und ohne klassisches Budget Verhaltensänderungen angestoßen werden können. Durch die Verlagerung kurzer Autofahrten auf den Fußweg sinken Verkehrsaufkommen und Emissionen im Schulumfeld. Gleichzeitig werden Bewegung, Selbstständigkeit und klimafreundliche Mobilität frühzeitig im Alltag der Kinder verankert.

Mit Stand Mai 2026 befindet sich das Projekt in der laufenden Umsetzungsphase, die im April 2026 startete und bis Juni 2026 läuft. Die Stempelpässe wurden an die Kinder der Volksschule Heiligenkreuz im Lafnitztal ausgegeben, und der Pedibus wird täglich von sechs ehrenamtlichen Begleitpersonen organisiert. Die Reichweite beschränkt sich auf diese Schule, wird jedoch über das KEM-Netzwerk als Best-Practice-Beispiel in der Region kommuniziert. Geplant sind die Auswertung der Pässe sowie die dauerhafte Verankerung erfolgreicher Elemente. Zudem soll die Aktion auf weitere Bildungseinrichtungen in der Region ausgeweitet werden.

Diese Zusammenfassung ist teilweise KI-modifiziert.

Einreicher

Klima- und Energiemodellregion ökoEnergieland

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