Interreg Central Europe DREAM_PACE Osttirol

Einreichende Institution: Regionsmanagement Osttirol (RMO)
Jahr: 2026
Bundesland: Tirol
Projektbild 26102

Das Interreg-Central-Europe-Projekt DREAM_PACE Osttirol wird vom Regionsmanagement Osttirol umgesetzt. Ziel war es, die Mobilitätsarmut in ländlichen Regionen zu bekämpfen, da mehr als 16 Prozent der Bevölkerung Osttirols außerhalb der Güteklassenbereiche des öffentlichen Verkehrs leben. Um den Zugang zur öffentlichen Mobilität zu verbessern, wurde das gesamte ÖV-Angebot partizipativ evaluiert. In Living Labs diskutierten lokale Akteure Verbesserungsansätze und entwickelten eine regionale Mobilitätsblaupause. Diese dokumentiert, wo bedarfsorientierte Verkehre sinnvoll sind, und zeigt Wege auf, wie diese in das bestehende Netz integriert werden können.

Das Besondere an dem Vorhaben liegt in der ganzheitlichen Integration von Bedarfsverkehren statt deren isolierter Ergänzung. Durch einen Bottom-up-Ansatz wurden Governance- und Planungsinnovationen gemeinsam mit der Bevölkerung entwickelt. Die genaue Dokumentation des Prozesses gewährleistet die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse für andere Regionen. Ökologisch trägt das Projekt zur Verkehrswende bei, indem flexible Alternativen zum motorisierten Individualverkehr geschaffen werden. Die Bündelung von Fahrtwünschen durch digitale Buchungssysteme reduziert Leerfahrten und erhöht die Effizienz der Sammeltransportlösungen.

Mit Stand Mai 2026 ist die Umsetzungsphase des Projekts abgeschlossen. Es wurden konkrete Szenarien für den bedarfsorientierten Verkehr entwickelt und die Vision einer einheitlichen Mobilitäts-App erarbeitet, die alle regionalen Angebote bündelt. Die Reichweite beschränkte sich auf Osttirol, wobei die Erkenntnisse direkt in eine EU-weite Strategie für nachhaltige Mobilitätspläne einfließen. Die Weiterverfolgung der Ziele ist durch Absichtserklärungen der Projektpartner gesichert. Die Ergebnisse sollen nun breit zugänglich gemacht werden, um als Modell für andere Alpenregionen zu dienen und die Grundlage für Folgeprojekte zu bilden.

Diese Zusammenfassung ist teilweise KI-modifiziert.

Einreicher

Regionsmanagement Osttirol (RMO)

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