Traunstein, Neugestaltung Maxplatz

Einreichende Institution: lohrer.hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner gmbh
Jahr: 2026
Projektbild 26347

Ziele/Ideen

Das Innovative der Neugestaltung des Maxplatzes liegt in der konsequenten Transformation eines vormals verkehrsdominierten Straßenraums zu einem zusammenhängenden, klimaangepassten Stadtraum mit hoher Aufenthaltsqualität. Durch die deutliche Reduktion des motorisierten Verkehrs auf eine schmale Einbahnführung wird nicht nur Fläche gewonnen, sondern eine neue räumliche Logik etabliert: Der Platz wird als eigenständiger urbaner Raumkörper im Zusammenhang mit dem Stadtplatz lesbar. Statt funktionaler Trennung entsteht ein integratives Freiraumkonzept, das Mobilität, Aufenthalt und soziale Nutzung überlagert. Ein durchgängiger Natursteinbelag schafft einen ruhigen Stadtboden, der den Raum optisch und funktional zusammenbindet. Baumintarsien formen einen lichten Hain, der Großzügigkeit und intime Zonen zugleich erzeugt. Innovativ ist zudem die Verbindung aus robustem Stadtgrün, klimaresilienter Vegetation und versickerungsfähigen Belägen, die Mikroklima und Regenwasserbewirtschaftung verb

Kurzbeschreibung

Der Maxplatz in Traunstein war bislang stark durch Verkehr geprägt: mehrere Fahrspuren, Stellplätze und schmale Gehbereiche bestimmten den Raum und minderten die Aufenthaltsqualität am Eingang zum Stadtplatz. Im Zuge der Neuordnung wird der Bereich zu einem zusammenhängenden, beruhigten Stadtraum entwickelt. Durch die Reduktion des motorisierten Verkehrs auf eine Einbahnführung mit Radverkehr entsteht Raum für einen klar gefassten Platz als eigenständige Einheit im Kontext des Stadtplatzes. Ein durchgehender Natursteinbelag verbindet die Flächen zu einem ruhigen Stadtboden. Baumintarsien mit Solitärgehölzen gliedern den Raum und schaffen einen lichten Hain aus Aufenthaltsbereichen. Wege und taktile Leitsysteme sind integriert, ohne die räumliche Kontinuität zu stören. Sitzgelegenheiten, Fahrradabstellanlagen, Spiel- und Wasserelemente sowie der sanierte Pavillon stärken die Nutzung und soziale Mitte. Der Baumbestand bleibt erhalten und wird klimaangepasst ergänzt. Versickerungsfähig

Resultate

Die Platzfläche wurde durch den Umbau wesentlich vergrößert und bietet nun Raum für unterschiedliche Veranstaltungen und öffentliche Nutzungen. Dadurch hat sich der Maxplatz von einer verkehrsdominierten Fläche zu einem lebendigen Aufenthalts- und Begegnungsort entwickelt. Ein sichtbarer Erfolg ist auch die positive Wahrnehmung: In den sozialen Medien wird der Platz von Bewohner:innen Traunsteins als einer der Lieblingsplätze genannt. Zudem wurde der Maxplatz von der Bayerischen Architektenkammer für „Architektouren 2026“ ausgewählt. Der sanierte Pavillon in der Platzmitte sowie die Gastronomiebetriebe am nördlichen Platzrand mit Außengastronomie beleben den Stadtraum zusätzlich und stärken den sozialen Mehrwert des Projekts.

Einreicher

lohrer.hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner gmbh

Partner

Stefanutti + Habl Ing.Büro für Bauwesen: Beteiligung Bauausführung LPH 5-9

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