Active2Public Transport – Multimodale Mobilität zwischen Gehen, Radfahren mit öffentlichem Verkehr im Donaurraum verbessern

Einreichende Institution: Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency
Jahr: 2026
Bundesland: Wien
Projektbild 26344

Das Projekt Active2Public Transport wird von der Österreichischen Energieagentur geleitet und verbessert die Kombination von Gehen, Radfahren und öffentlichem Verkehr im Donauraum. Ausgangspunkt war die Wahrnehmung, dass diese multimodale Verknüpfung oft als umständlich gilt, besonders in ländlichen Gebieten mit veralteter Infrastruktur. Ein Konsortium aus elf Partnern in neun Ländern analysierte zunächst den Status quo durch SWOT-Analysen an Haltestellen und Befragungen. Darauf aufbauend entwickelten neun Partner in regionalen Arbeitsgruppen maßgeschneiderte Aktionspläne und setzten Pilotaktivitäten um. Diese reichten von Testaktionen mit Gratis-Tickets und Radboxen an Bahnhöfen bis zur Integration von Radmitnahme in digitale Ticket-Apps.

Das Besondere liegt in der breiten, transnationalen Fokussierung auf die Schnittstelle zwischen aktiver Mobilität und öffentlichem Verkehr, für die es zuvor kein vergleichbares Projekt in dieser Dimension gab. Der ganzheitliche Ansatz berücksichtigt unterschiedliche Haltestellentypen sowie Alltags- und Freizeitwege. Das Vorhaben stärkt den Umweltverbund und reduziert die Abhängigkeit vom Pkw. Die im State-of-the-Art dokumentierte Dominanz des Pkw beim Energieverbrauch unterstreicht die Notwendigkeit dieser Verlagerung. Die erprobten Lösungen dienen als Vorbilder für eine nahtlose, klimaverträgliche und ressourcenschonende Mobilitätskette.

Mit Stand Juni 2026 ist das Projekt fast abgeschlossen. Die Ergebnisse umfassen eine Online-Toolbox mit über 34 Good-Practice-Beispielen, Design-Prinzipien für Planerinnen und Planer sowie einen politischen Leitfaden für den Donauraum. Die Pilotaktionen erreichten mehr als 100 interessierte Organisationen und 23 assoziierte Partner. In einer Testaktion verzichteten mindestens 50 Personen einen Monat lang auf das Auto, wobei im Burgenland bei sieben von zehn Teilnehmenden eine Verhaltensänderung festgestellt wurde. Die finale Präsentation der Toolbox und des Policy Briefs erfolgte im Juni 2026 in Ljubljana. Die Regionalen Aktionspläne sollen nach Projektende von den lokalen Akteurinnen und Akteuren weiterverfolgt werden, um die Skalierung der Maßnahmen zu sichern.

Diese Zusammenfassung ist teilweise KI-modifiziert.

Einreicher

Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency

Partner

Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency: Lead Partner
Verracon GmbH: Projektmanager (im Auftrag der AEA)
Mobilitätszentrale Burgenland: Projektpartner
Public Transport Organisation of Bratislava (SK): Projektpartner
Danube Competence Center (RS): Projektpartner
Ministry of the Environment, Climate and Energy (SI); Partnership for Urban Mobility (CZ); Ministry of Development, Public Works and Administration (RO): Projektpartner
Ministry of the Sea, Transport and Infrastructure (HR): Projektpartner
KTI Hungarian Institute for Transport Sciences and Logistics (HU): Projektpartner

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