Alltagsradroutennetz Traunviertler Alpenvorland
Jahr: 2026
Bundesland: Oberösterreich
Ziele/Ideen
Das Besondere am Projekt ist die enge Zusammenarbeit zwischen der LEADER-Region, dem Mobilitätsmanagement, dem Land Oberösterreich und der KEM. Dadurch entsteht ein breit abgestimmter Ansatz, der regionale Entwicklungsziele mit aktuellen Mobilitätsstrategien verbindet. Das Projekt verfolgt nicht nur strategische Ziele, sondern wird bewusst so aufgebaut, dass daraus konkrete Maßnahmen und Projekte für unterschiedliche Förderprogramme entwickelt werden können. Damit entsteht eine langfristige Grundlage für nachhaltige Mobilität in der Region. Innovativ ist zudem die starke Einbindung der Bevölkerung durch laufende Öffentlichkeitsarbeit. Das Alltagsradroutennetz Traunviertler Alpenvorland wird über Zwischenberichte in regionalen Medien sowie Aktionen wie „Österreich radelt“ sichtbar gemacht und aktiv in die Region getragen.
Kurzbeschreibung
Das Alltagsradroutennetz Traunviertler Alpenvorland verfolgt das Ziel, die Infrastruktur für den Rad- und Fußverkehr nachhaltig und alltagstauglich weiterzuentwickeln. Das Projekt umfasst eine Region mit 23 Gemeinden in zwei Bezirken. Im Fokus stehen nicht nur der Neubau von Radwegen, sondern auch gezielte kleinere Maßnahmen, die das Radfahren und Zufußgehen sicherer und attraktiver machen. Die bessere Anbindung subregionaler Zentren und Bahnhöfe soll die intermodale Mobilität stärken. Menschen sollen einfacher zwischen Fahrrad, öffentlichem Verkehr, Sharing-Angeboten und Fußwegen wechseln können, um Wege flexibel und klimafreundlich zurückzulegen. Das Projekt baut auf der 2018 erarbeiteten stadtregionalen Strategie auf. Aktuelle Entwicklungen wie das Radzielnetz Oberösterreich, digitale Mobilitätsangebote und moderne Informationssysteme werden integriert.
Resultate
Da das Strategiepapier erst im September 2026 abgeschlossen wird, können derzeit noch keine konkreten Ergebnisse oder messbaren Erfolge nachgewiesen werden. Dennoch zeigt sich bereits jetzt, dass erste Gemeinden Maßnahmen im Sinne der Projektziele umsetzen. So hat das subregionale Zentrum Kirchdorf an der Krems bereits mehrere Schritte gesetzt, darunter die Einführung einer Fahrradstraße sowie die Verkehrsberuhigung einer wichtigen Schulstraße. Diese Maßnahmen tragen zu mehr Sicherheit, höherer Aufenthaltsqualität und einer besseren Nutzung des Umweltverbundes bei. Das Projekt soll als Pilot und Vorbild für die gesamte Region mit 23 Gemeinden dienen und langfristig dazu beitragen, nachhaltige und sozial verträgliche Mobilität stärker in der regionalen Entwicklung zu verankern.
Partner
KEM Traunviertler Alpenvorland: Mitarbeit