BUS:SI Sprechstunde – Anliegenmanagement auf Linie – keine Verspätung für Verbesserungen
Jahr: 2026
Bundesland: Kärnten
Ziele/Ideen
Das Innovative an der „BUS:SI-Sprechstunde“ ist der Ortswechsel des Dialogs: Anliegenmanagement findet nicht im Rathaus, sondern direkt im fahrenden Stadtbus statt – dort, wo Fahrgäste Angebot, Pünktlichkeit, Anschlüsse, Haltestellenqualität, Barrierefreiheit und Information tatsächlich erleben. Das senkt die Hemmschwelle, macht Beteiligung niederschwellig ohne Termin und ohne Formalitäten möglich und erreicht auch Menschen, die sonst selten aktiv Feedback geben. Besonders ist außerdem die unmittelbare Kontextnähe: Hinweise können direkt an der Strecke, an Haltestellen oder in konkreten Situationen besprochen werden. So wird Feedback schneller verständlich, priorisierbar und rasch in konkrete Verbesserungen übersetzbar.
Kurzbeschreibung
Das Projekt „BUS:SI-Sprechstunde – Anliegenmanagement auf Linie“ verlagert Bürger:innendialog und Qualitätsmanagement dorthin, wo der öffentliche Verkehr im Alltag erlebt wird: direkt in den Stadtbus. Statt Feedback nur über Formulare, E-Mail oder Sprechstunden im Rathaus einzuholen, findet der Austausch während der Fahrt statt – unkompliziert, ohne Voranmeldung und für alle Fahrgäste sichtbar zugänglich. Zu fixen Terminen fährt der zuständige Stadtrat auf ausgewählten Linien mit und nimmt Anliegen, Anregungen und konkrete Hinweise persönlich entgegen (z.B. zu Pünktlichkeit, Anschlüssen, Takt, Haltestellen, Barrierefreiheit, Information, Sicherheit und Service). Ziel ist es, niederschwelliges Fahrgast-Feedback zu sammeln, Bürger:innennähe sichtbar zu stärken und Rückmeldungen rasch in konkrete Verbesserungen bei Angebot, Information und Servicequalität im öffentlichen Verkehr zu übersetzen. Termine BUS:SI-Sprechstunde (Juni/Juli 2026): • 03.06.2026 – Linie 3: 15:58–17:43 Uhr (HBF Vil
Resultate
Da die BUS:SI-Sprechstunde im Juni/Juli 2026 erstmals startet, liegen noch keine belastbaren Ergebnisse/Zahlen aus der Durchführung vor. Der erwartete Mehrwert ist jedoch klar definiert: mehr und breiteres Fahrgast-Feedback (auch von Personen, die sich sonst nicht melden), schnellere Identifikation von Alltagsproblemen im Betrieb sowie raschere Umsetzung von Verbesserungen bei Information, Anschlüssen, Haltestellenqualität und Service. Für Umweltverträglichkeit und sozialen Mehrwert gilt: Durch die geplanten Qualitätsverbesserungen soll der Stadtbus attraktiver und verlässlicher werden – das unterstützt langfristig den Umstieg vom Pkw auf den Öffentlichen Verkehr und stärkt zugleich Teilhabe durch niederschwellige, direkte Bürger:innennähe.
Partner
Dr. Richard Kärnten GmbH & Co KG: Verkehrsunternehmen