“Einsteigen, bitte! Die Bürgerkapelle Gries zeigt, wie Mobilitätswende klingt“
Jahr: 2026
Das Projekt „Einsteigen, bitte! Die Bürgerkapelle Gries zeigt, wie Mobilitätswende klingt“ ist eine Initiative der Bürgerkapelle Gries EO in Bozen. Ziel war es, bei musikalischen Auftritten innerhalb der Stadt auf individuelle Autofahrten zu verzichten und stattdessen eine gemeinschaftliche, emissionsarme Anreise zu organisieren. Vereinsaktivitäten führen oft zu vielen einzelnen Fahrten und damit zu erhöhtem Verkehrsaufkommen sowie CO₂-Emissionen. Als Lösung nutzten die Musikantinnen und Musikanten einen elektrisch betriebenen Zug, der vom Verkehrsamt Bozen geliehen wurde. Da die Kapazität des Zuges für alle 60 Mitglieder nicht ausreichte, fuhren die übrigen Personen mit dem Fahrrad hinter dem Zug her. Während der Fahrt wurde im Zug musiziert, um die Aktion öffentlich sichtbar zu machen.
Das Besondere an diesem Vorhaben liegt in der Verbindung von kulturellem Engagement mit nachhaltigem Handeln. Noch nie zuvor hatte eine Blaskapelle eine derart große Gruppe emissionsarm zu Auftritten transportiert. Durch die gebündelte Beförderung konnten zahlreiche Privatfahrten vermieden werden, was das innerstädtische Verkehrsaufkommen und den Parkplatzbedarf reduzierte. Die Maßnahme trug zur ökologisch verträglichen Mobilität bei, indem sie eine einfache Alternative zum Individualverkehr im Vereinsalltag etablierte und das Bewusstsein der Mitglieder für klimafreundliche Optionen stärkte.
Mit Stand Mai 2026 ist das Projekt abgeschlossen. Die Initiative erreichte durch das Musizieren entlang der Strecke ein großes Publikum und sensibilisierte sowohl die Vereinsmitglieder als auch die Öffentlichkeit für nachhaltige Mobilität. Die Reichweite beschränkte sich auf die Stadt Bozen, wo die Aktion positive Resonanz im Vereinsumfeld fand. Da keine aufwendige Infrastruktur nötig war, gilt das Konzept als leicht übertragbar auf andere Vereine und Organisationen. Geplant ist, die gemeinsame Anreise bei weiteren Veranstaltungen regelmäßig einzusetzen und mögliche Kooperationen mit anderen Musikkapellen zu prüfen, um solche Lösungen im Kulturleben stärker zu verankern.
Diese Zusammenfassung ist teilweise KI-modifiziert.