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Schoolbiker

Schoolbiker
WBL-025 2018 Klimabündnis Tirol

Ziele/Ideen

Mit dem Fahrrad zur Schule fahren macht Spaß, hält fit, ist gut für Klima und Umwelt und trägt dazu bei, dass sich Kinder in der Schule besser konzentrieren können. Radfahrende SchülerInnen und Schüler verringern das morgendliche Verkehrschaos vor den Schulen und tragen damit zu mehr Verkehrssicherheit bei. Außerdem bietet das Fahrrad interessanten Unterrichts- und Projektstoff. Radfahren bedeutet Bewegung, steigert die Gesundheit und Konzentrationsfähigkeit und verbessert die Kondition (Ausdauer, Kraft) und Koordination (Balance, Orientierung). In der vierten Klasse Volksschule werden die Kinder in Theorie und Praxis auf die freiwillige Radfahrprüfung vorbereitet. In den Lehrplänen und im Unterricht der fünften bis neunten Schulstufe wird allerdings der klimafreundliche Radverkehr, wenn überhaupt, dann nur mehr am Rande behandelt. Dabei sollten Kinder und Jugendliche gerade in diesem Alter auf die Vorteile des Radfahrens aufmerksam gemacht werden. Eignet sich das Rad doch ganz besonders für Schul- und Freizeitwege. Im Durchschnitt aber kommen nur acht Prozent aller zehn- bis vierzehnjährigen mit dem Rad zur Schule. SchülerInnen von heute spielen in der Mobilität der Zukunft eine entscheidende Rolle. Deshalb gilt es besonders bei Jugendlichen schon frühzeitig durch bewusstseinsbildende Maßnahmen die Verkehrsmittelwahl positiv zu beeinflussen. Durch die Aktion Schoolbiker im Rahmen des Tiroler Fahrradwettbewerbes sollen SchülerInnen und LehrerInnen motiviert werden, Schul- und Freizeitwege mit dem Fahrrad zurückzulegen.

Kurzbeschreibung

Unter dem Motto „Radeln für den Klimaschutz!“ rufen Land Vorarlberg und das Energieinstitut Vorarlberg seit 2007 und Land Tirol und Klimabündnis Tirol seit 2011 alle BürgerInnen zur Teilnahme am Fahrradwettbewerb auf. Bildungseinrichtungen können im Rahmen der Schoolbiker, der Schulinitiative des Fahrradwettbewerbs, als Veranstalter teilnehmen. Beim Schoolbiker geht es nicht um Schnelligkeit und Höchstleistungen, gefragt ist vielmehr eine möglichst breite Teilnahme der SchülerInnen. SchülerInnen werden auf spielerische Weise zum Radfahren motiviert. Schulen melden sich als Veranstalter an und unterstützen die SchülerInnen bei der Registrierung als Schoolbiker. Die geradelten Kilometer werden auf der Website oder über die App eingetragen. Während des Aktionszeitraumes vom März bis Juni gibt es für die Schoolbiker die Möglichkeit, bei attraktiven Begleitaktionen teilzunehmen. Es gibt schulinternen Preisverleihungen und eine große Abschlussveranstaltung mit Preisverlosung.

Resultate

Am Tiroler Fahrradwettbewerb 2017 haben insgesamt 36 Bildungseinrichtungen teilgenommen. Seit Beginn des Wettbewerbes im Jahr 2011 konnte die Anzahl der teilnehmenden Bildungseinrichtungen und somit auch Anzahl der SchülerInnen kontinuierlich gesteigert werden. Insgesamt haben beim Tiroler Fahrradwettbewerb 1364 SchülerInnen und PädagogInnen über 390.683 km am Fahrrad zurückgelegt.

Einreicher

Klimabündnis Tirol und Energieinstitut Vorarlberg Frau Mag. Martina Abraham Müllerstraße 7, 6020 Innsbruck martina.abraham@klimabuendnis.at 0512/583558-15http://tirol.klimabuendnis.at

Partner

Energieinstitut Vorarlberg: Projektpartner (Gemeinsame Einreichung)

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