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WESTBAHNPARK

WESTBAHNPARK

Ziele/Ideen

Beim 15. Wiener Gemeindebezirk handelt sich um den am dichtesten bewohnten Außenbezirk Wiens mit 20.474 EinwohnerInnen pro km². Das bauliche Verdichtungspotential im städtebaulichen Bestand durch Aufstockung, Dachausbau und Lückenschließung ist enorm und bereits jetzt hinkt die Realität der Freiraumversorgung den Zielen der Stadtentwicklung weit hinterher und erreicht gerade einmal ein Viertel der angestrebten Flächen. Im 15. Bezirk ist spürbar, was die Verdichtung der gründerzeitlichen Stadt bedeutet: mehr Menschen auf den Straßen, mehr Bewegung im Verkehr, mehr Personen in den Parkanlagen. Damit geht eine ökonomisch wie sozial positive Belebung und Durchmischung einher, der ein dringender Bedarf an ausgleichendem Freiraum gegenüber steht. Auf dem Areal der Westbahn fallen Stück um Stück aus der aktuellen Nutzung heraus: Bahngebäude stehen leer, Geleise werden nicht benutzt, Lagerräume sind verwaist. Dieses Stück Stadt-Landschaft hat herausragende Qualitäten: Der Blick in die Landschaft des Wienerwaldes ist frei, die Stadtkante zum Wiental öffnet die Sicht auf das Stadtgefüge, hier entsteht ein Gefühl von wirklich freiem, offenem Raum, der die Dichte der Stadt aufhebt. Hier muss der ausgleichende Park entstehen!

Kurzbeschreibung

Stadtplanung und andere konzeptionelle Tätigkeiten werden zunehmend von einer sogenannten Realität eingeschränkt. Dabei wird das System der ökonomischen und politischen (i.e. neoliberalen) Wirkkräfte, wie es heute besteht und durch kontinuierliche Einhaltung bestätigt wird, als gegeben dargestellt. Da es aber, frei nach David Graeber, den „unabänderlichen Lauf der Geschichte“ nicht gibt – er ist vielmehr ein Produkt der Handlungen, die bestimmte Ziele verfolgen – müssen wir den Denkraum öffnen. Ein neuer großer Park ist möglich – selbst in der dichten Stadt Wien: DER WESTBAHNPARK. Ein ikonisches Stück Stadtlandschaft, ein sieben Hektar großer, dauerhafter und robuster linearer Park. Ziel ist es über verschiedenste öffentlichkeitswirksame Aktionen eine lineare Parklandschaft im nördlichen Bereich des Westbahnareals zu initiieren, die Vision einer linearen Freiraumachse im Westen Wiens in den Stadtplanungsdiskurs einzubringen und die Bevölkerung davon zu informieren.

Resultate

Die bisher durchgeführten Touren durch den zukünftigen WESTBAHNPARK waren sehr gut besucht und wurden sehr gut angenommen. Es konnten sowohl Bewohnerinnen und Bewohner aus der unmittelbaren Umgebung, als auch Fachjournalisten und Fachleute erreicht werden. Die Touren trugen bisher wesentlich dazu bei, die Vision eines Parks als sehr attraktiv und wünschenswert erscheinen zu lassen. Durch die Publikation eines Berichts über unsere Tätigkeiten und Ideen z.B. im "Schaufenster" der Tageszeitung "die Presse", die Veröffentlichungen auf unserer Homepage, die Vernetzung mit Akteuren der Stadtplanung, die Erwähnung in einschlägigen Artikeln in der Fachzeitschrift "Bauforum", sowie die Co-Initiierung von Diskussionsveranstaltungen zum Thema Westbahnareal usw. wurde bereits ein bestimmter Teil der Öffentlichkeit wie auch der Fachöffentlichkeit erreicht.

Einreicher

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Herr Hannes Gröblacher
Stumpergasse 26/10, 1060 Wien
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