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Multifunktionale klimaaktive Straßengärten in urbanen Bereichen

Multifunktionale klimaaktive Straßengärten in urbanen Bereichen
Marie-Therese Fallast

Ziele/Ideen

Die Verkehrsflächen besonders für den Kfz-Verkehr sind in vielen Fällen überdimensioniert und tragen damit wesentlich zur zunehmenden Versiegelung öffentlicher Räume bei. Die Folgen sind nicht nur eine Verschlechterung des lokalen Stadtklimas sondern auch eine Erhöhung der Belastungsspitzen bei den Abflussmengen in städtischen Kanalisationssystemen. Damit steigt auch die Anzahl von Überflutungsereignissen, die Kosten für die notwendige Dimensionierung des Kanalsystems auf Belastungsspitzen steigen.
Die besonders im Knotenbereich oft ungeordneten, versiegelten Verkehrsflächen tragen zu unklarem Verkehrsverhalten und zu einer Erhöhung des Konflikt- und Unfallrisikos bei.

Kurzbeschreibung

Als direkte Maßnahme gegen den Hitzeinseleffekt besonders in urbanen Räumen werden kleinere, flexible Grünraum-Interventionen zur Verbesserung des Mikroklimas eingeführt. Platzreserven im dicht genutzten urbanen Gefüge werden systematisch geortet und zurückerobert – „grüne Akupunktur“. Besonders überdimensionierte Asphaltflächen ohne nachweislich erforderliche Verkehrsfunktion werden auf ein Minimum reduziert und damit gleichzeitig eine sichere und rechtlich einwandfreie Verkehrsführung gewährleistet. Platz als knappe Ressource im urbanen Raum verlangt eine hohe Effizienz bei der Neunutzung zurückgewonnener Plätze, daher sind konsequent folgende Zusatzfunktionen explizit zu integrieren: nachhaltige Straßenentwässerung und Grundwasserneubildung (Regengarten), pflegeextensive Bepflanzung mit hohem Ästhetik- und Biodiversitätswert, gestalterisches Gliederungselement und Kühlinsel. Nur die rigorose Multifunktionalität als "grüne Maschine" erlaubt die maximale Wirkung.
 

Resultate

Das Projekt ist in der Startphase, aus dem vorgesehenen Projektgebieten (Graz, Klagenfurt, Villach, Wieselburg) können damit noch keine Resultate genannt werden.
In allen Partnerstädten wurden der soziale Mehrwert durch die Verbesserung der Aufenthaltsqualität und die Verbesserung der Umweltbedingungen (Mikro-Klima, Wasserabfluss) als Gründe für die positive Beurteilung und die Umsetzungsbereitschaft genannt.

Einreicher

PLANUM GmbH
Frau Dr. Marie-Therese Fallast
Wastiangasse 14, 8010 Graz
mt.fallast@planum.eu
0316393308
06645104633
https://www.planum.eu

Partner

Technische Universität Graz, Institut für Siedlungswasserwirtschaft: Wissenschaftlicher Projektpartner

FTP Tourismus GmbH: Projektpartner für wirtschaftliche Bewertung

quadratic GmbH: Projektpartner für meteorologische Sensorik

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