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 Pilotprojekt und Potentialanalyse des österreichischen Patiententransports zum Umstieg von fossile auf elektrisch betriebene Fahrzeuge anhand des Pilotstandortes des Roten Kreuzes Bruck an der Mur.

	Pilotprojekt und Potentialanalyse des österreichischen Patiententransports zum Umstieg von fossile auf elektrisch betriebene Fahrzeuge anhand des Pilotstandortes des Roten Kreuzes Bruck an der Mur.
TLG-045 2020 Alexander Raiger

Ziele/Ideen

Das Ziel diese Projektes ist es zu ermitteln wie viele Fahrzeuge des Patiententransportes durch elektrisch betriebene Fahrzeuge ersetzt werden können, welche Kostenersparnis dadurch erreicht werden kann und wieviel CO2 Ausstoß vermieden werden kann. Mit dem Pilotprojekt und der Potentialanalyse in Bruck an der Mur, soll auch für andere Einsatzorganisationen der Umstieg zur Elektromobilität erleichtert werden. Weitere Kooperationen mit anderen Blaulichtorganisationen, wie Feuerwehr und Polizei werden bereits umgesetzt.

Kurzbeschreibung

Im Rahmen dieses Pilotprojekts wurde am Standort der Roten Kreuz Ortsstelle Bruck an der Mur eines der fossil betriebenen Fahrzeuge des Patiententransports durch einen rein elektrisch betriebenen Nissan EV200 ersetzt. Dieses Fahrzeug wurde an sämtliche Anforderungen, die ein Patiententransport erfüllen muss, angepasst. Zeitgleich wurde von der Energie Steiermark sowohl die entsprechende interne Ladeinfrastruktur, die exklusiv dem Roten Kreuz für Mitarbeiter und Besuchern von z.B. Erste-Hilfe-Kursen zur Verfügung stehen, als auch öffentliche Ladepunkte errichtet. Für die Erstellung der Bewegungsanalyse der Fahrzeuge, sowie des Nutzerverhaltens der Mitarbeiter des Patiententransports wurden im Dezember 2019 in einem fossilen und in dem neu angeschafften elektrisch betriebenen Nissan EV200 GPS Tracker installiert. Diese geben unter anderem Aufschluss über die tägliche und monatliche Fahrleistung, die Anzahl der Gesamtkilometer als auch über die Länge der einzelnen Fahrten.

Resultate

In dem ersten Auswertungszeitraum von Dezember 2019 bis Februar 2020 wurden von beiden Fahrzeugen insgesamt 17.166 Kilometer zurückgelegt, wobei davon 12.252 Kilometer (71 %) auf den fossil betriebenen VW Bus und 4.914 Kilometer (29 %) auf den elektrisch betriebenen Nissan EV 200 fielen.
Der Vergleich der Tageshöchstleistung an Kilometer zeigte den VW Bus mit 166,5 Kilometer, den Nissan EV 200 bei 61,1 Kilometer. Bei gleicher Betriebszeit wird deutlich, dass der Nissan EV somit für die kürzeren Fahrten, vor allem im Stadtverkehr, verwendet wird, der VW Bus bei Transporten mit weiterer Distanz zwischen den beiden Standorten des LKH Hochsteiermark in Bruck und Leoben.

Einreicher

Energie Steiermark Kunden GmbH
Herr DI (FH) Alexander Raiger
Leonhardgürtel 10, 8010 Graz
alexander.raiger@e-steiermark.com
+43 664 6160839

www.e-steiermark.com

Partner

Österreichisches Rotes Kreuz - Landesverband Steiermark - Ortsstelle Bruck an der Mur: Kooperation

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