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Smarticipation - Beteiligung in Echtzeit

Smarticipation - Beteiligung in Echtzeit
na-056 2022 Nicole Raddatz

Ziele/Ideen

Ein Kernproblem für Widerstand bei Planungsvorhaben ist die Freigabe und Kommunikation von Informationen über Planungsprojekte, einschließlich Verkehrsprojekten. Die Idee der umfassenden Beteiligungs-App, inkl. dem Beteiligungstracker ist einzigartig und macht Planungsprojekte und die Beteiligung daran, sprich demokratische Prozesse im Bereich Planung einfacher, verständlicher und nachvollziehbarer. Die Durchführung von Planungsvorhaben kann so schneller gelingen und eine repräsentative Akzeptanz in der Gesellschaft erreichen. Zusätzlich erspart diese Idee der Verwaltung und Politik Geld, für ansonsten anstehende Folge- und Anpassungsplanungen.

Kurzbeschreibung

Verkehrs- und Infrastrukturprojekte stoßen zunehmend auf Widerstand. Ein Grund dafür ist die Freigabe und Kommunikation von Informationen über Planungsprojekte, einschließlich Verkehrsprojekten. Informationen gehen zu spät ein, sind unverständlich und der gesamte Planungsprozess ist intransparent. Die wissenschaftliche Arbeit fragt nach den Problemen in Beteiligungsverfahren, insbesondere bei Verkehrsplanungsprojekten, welche Rolle und Potenziale (mobile) Online-Formate, insbesondere das Smartphone, haben und welche Kriterien diese für eine aktive Bürgerbeteiligung an Planungsprozessen erfüllen müssen. Studien und Forschungsprojekte sowie die Ergebnisse einer ersten Befragung haben gezeigt, dass eine aktive und planerische Übersetzungshilfe fehlt. Potential liegt in einem sehr alltäglichen Gegenstand: das Smartphone. Mit Hilfe einer für die Forschungsarbeit neuartigen Beteiligungs-App kann die derzeitige Beteiligungspraxis verbessert werden. Im Fokus steht dabei der einzigartige „Beteiligungstracker“. Das Prinzip ist einfach und (visuell) verständlich und kann auf Beteiligung in Planungsverfahren angewendet werden. Planungsprojekte können einfach nachverfolgt werden und das an dem Ort, wo Planung tatsächlich stattfindet und Vorhaben realisiert werden.

Resultate

An drei Tagen (Samstag, 2 x Dienstag) im Zeitraum von 15 bis 18 Uhr wurde die Anwendung der MockUps der Beteiligungs-App angeboten und eine Umfrage durchgeführt. Von 52 BürgerInnen, die die App angewandt haben, füllten 36 Personen zwischen 10 und 60 Jahren einen Fragebogen aus. Die Umfrage hat ergeben, dass das Interesse an der App sehr groß ist und die befragten Personen die App für Planungsprozesse nutzen würden (82,5 %) sowie der Planungs- (81%) und Beteiligungsprozess (87%) mittels der einfachen und ansprechenden Visualisierungen von der Mehrheit der Befragten gut verstanden wurde.
Zudem hat sich herausgestellt, dass die Mehrheit der Befragten Hemmnisse (Format, Sprache) hätte an derzeitig existierenden Veranstaltungen zur Öffentlichkeitsbeteiligung teilzunehmen und das mobile Endgerät ein für die Teilnehmenden alltäglicher und intuitiver Gegenstand sei.

Einreicher

Universität Kassel
Frau Nicole Raddatz
Woltmanstraße 16, 20097 Hamburg
nicole.raddatz@googlemail.de
+4915905235835

Partner

Universität Kassel: Beratung, Sachmittelstellung

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