Wir verwenden Cookies um Ihnen bestmöglichen Service zu bieten. Indem Sie diese Seite nutzen, erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.

DeMo - Mobilitätsbezogene Bedarfslagen von Demenzerkrankten, Angehörigen und Betreuenden

Ziele/Ideen

Die Zahl der Demenzerkrankten – dem aktuellen Österreichischen Demenzbericht zufolge waren es 64.307 Personen im Jahr 2013 – wird internationalen Studien zufolge weiter zunehmen. Im Kontext des demographischen Wandels wird dieser Trend künftig für
erhebliche Herausforderungen sorgen. Neben der Möglichkeit, dass Bewegungsförderung auch im Alltag (etwa durch zu Fuß gehen) einen positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf und die Lebensqualität des Demenzerkrankten haben kann, stellt auch die möglichst lange Erhaltung der eigenständigen Mobilität von betroffenen Personen (Verhinderung einer Isolation und Entlastung von Angehörigen/Betreuenden) ein anzustrebendes Ziel dar.

Kurzbeschreibung

In der DeMo-Studie wird erstmals in Österreich die Verkehrsteilnahme von Menschen mit Demenz in den Fokus gerückt. Es werden die körperlich-kognitiven Mobilitätsbarrieren (z.B. Orientierungslosigkeit, fehlende Gefahrenwahrnehmung oder Verlust des Vertrauens von Angehörigen) von Demenzerkrankten erforscht, um eine möglichst lange eigenständige Verkehrsteilnahme von Betroffenen zu ermöglichen. Dies erscheint besonders wichtig, da Personen dieser Zielgruppe häufig unter dem Verlust ihrer Eigenständigkeit leiden, dabei einen hohen Bewegungs- und Aktivitätsdrang besitzen und eine aktive, eigenständige Mobilität wahrscheinlich positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf haben. Die DeMo-Studie erarbeitet erstmals in Österreich eine belastbare Grundlage für technologiegestützte Innovationen für diese zahlenmäßig stark steigende Zielgruppe.

Resultate

Die theoretische Fundierung ist abgeschlossen. Auch die Bedarfslagen und ersten Ergebnisse zu den Bedürfnissen
von Demenzerkrankten aus Sicht von ExpertInnen sowie Angehörigen/Betreuenden liegen bereits vor. Die Felderhebung hinsichtlich der Bedürfnisse bei der Verkehrsteilnahme und demenzbedingte Barrieren seitens der Demenzerkrankten befindet sich aktuell weitgehend im Abschluss.

Einreicher

Technische Universität Wien, Fachbereich Verkehrssystemplanung
Frau DI Claudia Berkowitsch
Augasse 2-6 (Spange A, 2. OG)
1090 Wien

(+43 1) 58801-280518
claudia.berkowitsch@tuwien.ac.at

Partner

MAKAM Research GmbH: Projektpartner

Dr. Christopher Schlembach: Projektpartner

Landespflegeheim Wr. Neustadt: Projektpartner

auf Facebook teilen twittern