Dekarbonisierung des Schiffsverkehrs in der Schweiz
Jahr: 2026
Ziele/Ideen
Das Besondere am Projekt ist, dass die Dekarbonisierung der Schweizer Personenschifffahrt erstmals systematisch aus technischer, ökologischer, betrieblicher und finanzieller Perspektive untersucht wird. Während die Elektrifizierung im Strassenverkehr und bei Busflotten bereits weit fortgeschritten ist, steht die Schifffahrt noch am Anfang dieser Transformation. Innovativ ist insbesondere die Verbindung von konkreten Betriebsprofilen, fossilfreien Antriebstechnologien und einer nationalen Hochrechnung bis 2050. Das Projekt bewertet nicht nur einzelne Technologien, sondern zeigt für unterschiedliche Schiffstypen und Nutzungsszenarien auf, welche Lösungen praxistauglich, energieeffizient und finanzierbar sind. Zudem werden neben den CO₂-Reduktionspotenzialen auch Mehrkosten, Vermeidungskosten und der Finanzierungsbedarf ausgewiesen. Damit schafft das Projekt eine praxisnahe Entscheidungsgrundlage für Schifffahrtsgesellschaften, Kantone und Bund und unterstützt die Umsetzung einer bisher
Kurzbeschreibung
Das Projekt untersucht, wie der konzessionierte Personenschiffsverkehr in der Schweiz bis 2050 fossilfrei betrieben werden kann. Im Zentrum steht die Frage, welche Antriebstechnologien – insbesondere batterieelektrische Antriebe, Wasserstofflösungen, hybride Systeme oder erneuerbare Treibstoffe – für unterschiedliche Schiffstypen und Betriebsprofile technisch, ökologisch und wirtschaftlich geeignet sind. Dazu werden der heutige Flottenbestand, die Emissionen und die Betriebsprofile analysiert. Für repräsentative Fallbeispiele werden die Umweltwirkungen, der Energiebedarf, die Mehrkosten und die betriebliche Machbarkeit verschiedener Antriebsoptionen untersucht. Darauf aufbauend werden nationale Dekarbonisierungsszenarien bis 2050 entwickelt, der zusätzliche Finanzierungsbedarf abgeschätzt und konkrete Handlungsempfehlungen für Schifffahrtsgesellschaften, Kantone und den Bund abgeleitet.
Resultate
Projekt befindet sich noch in der Umsetzung (Ergebnisse liegen im Herbst 2026 vor).