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E-Scooter Fahrsicherheitstraining

E-Scooter Fahrsicherheitstraining
www.radfahrschule.at

Ziele/Ideen

Sicherer Schulweg mit E-Scootern! Das Projekt verhilft Wiener SchülerInnen ab der 7. Schulstufe zu einem verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit E-Scootern. Die SchülerInnen können dank dieses Pilotprojekts, welches zusammen mit der Bildungsdirektion Wien umgesetzt wird, kostenlos an einem solchen Training teilnehmen. Die TeilnehmerInnen werden dazu befähigt, E-Scooter zu beherrschen und sicher in Wien unterwegs zu sein. Das trägt zu einer Verbesserung des Image bei. E-Scooter sind ein Verkehrsmittel der Zukunft und sollten positiv wahrgenommen werden, dafür ist vor allem das richtige Verhalten der NutzerInnen wichtig. Sind diese gut geschult und verhalten sich verantwortungsvoll, können E-Scooter die Lebensqualität aller WienerInnen verbessern.

Kurzbeschreibung

E-Scooter sind als Verkehrsmittel in den Städten nicht mehr wegzudenken. Im Gegensatz zu KFZ, tragen E-Scooter zur Luftreinhaltung und Verbesserung der Luftqualität bei. Sie eignen sich besser, als jedes andere Verkehrsmittel, um Wege in der Stadt zu bewältigen. Allerdings passieren derzeit sehr viele Unfälle mit E-Scooter Beteiligung. Aus diesem Grund führen wir Fahrsicherheitstrainings für SchülerInnen in Wien durch. Das Ziel ist es, durch dieses Training einen sichereren Umgang mit E-Scootern zu erreichen und so einen wichtigen Beitrag zur Unfallvermeidung und Sicherheit beizutragen. Außerdem soll das Image von E-Scootern verbessert und somit die Akzeptanz gesteigert werden. Durch den Umstieg von Fahrzeugen mit fossilen Brennstoffen, auf dieses umweltfreundliche Verkehrsmittel, kann JEDER das Klima schützen und den CO2-Ausstoß reduzieren.

Resultate

Im folgenden Artikel der Salzburger Nachrichten ist die Problematik der Unfälle mit E-Scootern sehr gut statistisch belegt. Alle dort aufgeworfenen Punkte können durch unsere Schulungen und Informationen verbessert werden. Aus über 15 Jahren Radfahrschule mit bereits über 65.000 teilnehmenden SchülerInnen an unseren Radfahrsicherheitskursen, wissen wir um die Wichtigkeit und die positiven Auswirkungen von unseren Schulungen für das Mobilitätsverhalten und die Unfallvermeidung!

E-Tretroller gelten als Sinnbild für neue urbane Mobilität. Doch Meldungen über steigende Unfallzahlen werfen Fragen nach den Risiken der leisen Flitzer auf. Die Zahl der Verletzungen und Krankenhauseinweisungen nach Unfällen mit E-Scootern habe dramatisch zugenommen, berichten US-Mediziner im Fachblatt "Jama Surgery". Besonders besorgniserregend: Rund ein Drittel der Patienten erlitt ein Kopftrauma. Das sei eine doppelt so hohe Rate an Kopfverletzungen wie bei Fahrradfahrern in den USA. Am häufigsten kam es der Analyse zufolge zu Brüchen (27 Prozent), Prellungen und Abschürfungen (23 Prozent) sowie Schnittwunden (14 Prozent). "Sowohl bei den Rollerfahrern als auch anderen Unfallbeteiligten wie etwa Fußgängern kommt es oft zu Schädel-Hirn-Traumata sowie Verletzungen der oberen und unteren Extremitäten."

In Österreich ist bisher niemand bei einem Unfall mit einem E-Scooter umgekommen, in anderen Ländern schon. In Brüssel kam ein Mensch ums Leben, ebenso in Paris, wo rund 15.000 Leih-E-Scooter durch die Straßen kurven. Mehr als 30.000 Stück der Fahrzeuge sind in Österreich verkauft worden. Rund 1.000 Österreicher wurden 2019 bei E-Scooter-Unfällen so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten, das zeigt eine Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV). Kleine Räder und kurze Lenker erhöhen das Risiko Das liege auch an der Architektur der Fahrzeuge. "Was E-Scooter-Fahrer auszeichnet, ist, dass sie ein Fahrzeug mit einer in sich instabilen Konstruktion bedienen", erklärte Spering, Leiter der Sektion Prävention der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). Dazu gehörten die kleinen Räder und der kurze Lenker sowie die stehende Fahrweise auf einem schmalen Brett. "Ohne Blinker können Rollerfahrer keine Richtungswechsel anzeigen, fehlende Bremslichter bedeuten, dass man ihre Geschwindigkeitswechsel nicht sehen kann, und sie sind so leise, dass man sie kaum hört."

Zudem kämen die Nutzer als zusätzliche Akteure in eine Infrastruktur, die ohnehin schon damit überlastet sei, alle Teilnehmer sicher durch den Straßenverkehr zu leiten. Jenseits des Atlantiks hatten Verleihfirmen großflächig Anfang 2018 begonnen, die Roller in amerikanischen Städten zu verteilen, in Deutschland wurden solche E-Scooter im Juni 2019 zugelassen. Sie dürfen hierzulande nicht auf Gehwegen und in Fußgängerzonen fahren, sondern nur auf Radwegen und Radfahrstreifen. Gibt es diese nicht, müssen die Roller auf die Straße. Ein Führerschein ist nicht nötig. Demnach stieg die Zahl der Verletzungen bei E-Scooter-Unfällen erwartungsgemäß mit der zunehmenden Nutzung dieser Roller stark: von 2014 bis 2018 um 222 Prozent auf mehr als 39.000. Die Zahl der Krankenhausaufnahmen nahm prozentual gesehen noch stärker um 365 Prozent auf 3300 zu.

Die Fahrzeuge müssen besser in den Verkehr integriert werden Christopher Spering überrascht das Ergebnis nicht. Bei der Interpretation sei aber Vorsicht geboten: "Die Zahl der Scooterfahrer ist stark gestiegen, deswegen müsste man die Daten eigentlich mit den gefahrenen Kilometern korrelieren."

So vermeldete Bayern allein zwischen dem 27. Juni und 31. August vergangenen Jahres 38 Verkehrsunfälle mit E-Scooter-Beteiligung, Nordrhein-Westfalen 54 für einen ähnlichen Zeitraum und Berlin 74 für die ersten drei Monate nach der Einführung.

Ein Problem sei auch, dass die neuen Verkehrsteilnehmer nicht mit unseren gewohnten Wahrnehmungsmustern übereinstimmten, erklärte Spering. "Deshalb brauchen wir infrastrukturelle Veränderungen in allen Städten und Kommunen, bevor wir E-Scooter in den Verkehr integrieren."

Fahrer sollten einen Helm tragen Unabhängig davon rate die DGOU allen Zweiradfahrern zum Tragen eines Helms - ebenso wie die Autoren der US-Studie. "Es hat sich gezeigt, dass die Verwendung eines Helms mit einem geringeren Risiko für Kopfverletzungen verbunden ist", betonte Koautor Nikan Namiri von der UCSF School of Medicine. "Wir sind der festen Überzeugung, dass Helme getragen werden sollten, und die Hersteller von E-Scootern sollten die Verwendung von Helmen fördern, indem sie sie leichter zugänglich machen." Frühere Analysen hätten gezeigt, dass nur zwei bis fünf Prozent aller verletzten Rollerfahrer einen Helm trugen.

Quelle: https://www.sn.at/panorama/international/e-scooter-unfaelle-fuehren-oft-zu-kopfverletzungen-81896557 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2020

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