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Machbarkeitsuntersuchung der schienengebundenen Erschließung des Kapruner Tals

Machbarkeitsuntersuchung der schienengebundenen Erschließung des Kapruner Tals
Stefan Edlinger; BEV

Ziele/Ideen

Einerseits ist im Hinblick auf den Modal Split im Pinzgau durch die schienengebundene Er-schließung des Kapruner Tals eine Reduktion des MIV- bzw. MIV-Mitfahrer-Anteils möglich und somit eine Dekarbonisierung des Verkehrs zu erwarten. Das Zeller Becken und der Oberpinzgau sind heute von häufigen Stauereignissen im MIV geplagt, gegen welche diverse Straßenausbauten geplant bzw. mittlerweile schon gebaut werden (z.B. Umfahrung Schüttdorf).
Ebenfalls kann diese Bahnverbindung auch für die klimafreundliche An- und Abreise von Tou-risten genutzt werden. Andererseits kann mit der in der Forschungsarbeit geplanten Linienfüh-rung, eine leistungsfähige als auch attraktive Verbindung der Skigebiete Schmitten und Kitzstein-horn Kaprun sowie der Therme Tauern Spa geschaffen werden.

Kurzbeschreibung

Die Forschungsarbeit hat das Ziel die Machbarkeit einer schienengebundenen Erschließung des Kapruner Tals bis zum Talschluss bei den Hochgebirgsstauseen Kaprun, abzweigend von der Pinzgauer Lokalbahn in verschiedenen Varianten und Ausbaustufen zu untersuchen, um mit ei-nem auf die Anbindung an das höherrangige Schienennetz im Bahnhof Zell am See abgestimmtem Betriebskonzept, einerseits den regionalen Öffentlichen Verkehr zu attraktivieren, als auch eine touristische Verbindung zwischen den Skigebieten Schmitten und Kitzsteinhorn Kaprun sowie der Therme Tauern Spa zu ermöglichen. Weiters werden die Möglichkeiten und Herausforderungen für eine dekarbonisierte als auch automatisierte Betriebsführung aufgezeigt.

Resultate

Die Forschungsarbeit zeigt auf, dass die Machbarkeit einer schienengebundenen Erschließung des Kapruner Tals gegeben ist, wenngleich abhängig von der Streckenlänge der Bahn unter-schiedlich hohe Investitionen (z.B. Tunnel unter dem Burgkogel etc.) erforderlich sind. Im Zuge der Dekarbonisierung der Pinzgauer Lokalbahn konnten die Unterschiede zwischen den einzel-nen Energiebereitstellungstechnologien dargestellt werden. Aufgrund der frühen Projektphase (Machbarkeitsuntersuchung) ist eine Angabe von aussagekräftigen Daten über die Erfolge nur bedingt möglich.

Einreicher

Herr Stefan Edlinger
1100 Wien

Partner

Technische Universität Wien - Fakultät für Bauingenieurwesen: Institut für Verkehrswissenschaften - Forschungsbereich Eisenbahnwesen, Verkehrswirtschaft und Seilbahnen: Betreuer der Diplomarbeit

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